Babyschlaf

Babyschlaf im 2. Monat: Die wichtigsten Veränderungen

Baby schläft auf der Schulter

Dein Baby ist jetzt schon vier Wochen auf der Welt und kein Neugeborenes mehr, sondern ein Säugling. In den ersten vier Wochen haben du und dein Baby euch kennengelernt, anfängliche Ängste sind verflogen und du kannst jetzt schon die wichtigsten Anzeichen für Hunger, Müdigkeit und Nähe deuten. Im zweiten Monat, der die Wochen fünf bis acht umfasst, stehen wieder Veränderungen bei deinem Baby und beim Babyschlaf an. Wir erklären dir, wie sich der Babyschlaf im zweiten Monat verändert.  

Wie funktioniert der Babyschlaf im zweiten Monat?

Der Babyschlaf im zweiten Monat verändert sich zum Babyschlaf im ersten Monat ein wenig: Dein Baby ist jetzt aktiver und hat weniger Schlafzyklen, dafür dauern die Schläfchen und Wachphasen aber länger an. Im Durchschnitt schläft dein Baby immer noch 14 bis 17 Stunden am Tag. Die längeren Wachphasen laden zu mehr Interaktion mit deinem Baby ein: Die Zeit kannst du ganz individuell nutzen, z. B. zum Vorlesen, Spielen und Erzählen.

Wie oft wacht das Baby nachts auf?

Da sich der Gesamtschlaf deines Babys auf den Tag und die Nacht verteilt und die Schlafzyklen länger werden, wird dein Baby nachts noch aufwachen, aber vielleicht nicht mehr so oft wie im ersten Monat. Das kann dafür sorgen, dass du und dein Baby am nächsten Tag etwas ausgeschlafener seid. Nächtliches Stillen oder Fläschchen geben sowie das Wechseln der Windel werden weiterhin nötig sein, denn auch jetzt ist der Magen deines Babys noch klein und benötigt regelmäßig neue Milch. Übrigens: Viele Eltern merken im zweiten Babymonat oft einen Unterschied von der fünften und sechsten Woche im Vergleich zur siebten und achten Woche.

Wie entwickelt sich der Babyschlaf im 2. Monat?

Der Babyschlaf im zweiten Monat ist wie auch der Babyschlaf im ersten Monat noch durch mehrere Schlafzyklen geprägt, welche jedoch länger werden. Im zweiten Monat haben Babys noch Schwierigkeiten, zwischen Tag und Nacht zu unterscheiden. Um deinem Baby das Lernen zu erleichtern, kannst du tagsüber für eine helle und lebhafte und nachts für eine ruhige, dunkle und gedämpfte Umgebung sorgen. Ein kleines Nachtlicht oder eine Lichterkette machen die Nacht für dein Baby weniger unheimlich.

Tipps für den Babyschlaf im zweiten Monat: Wie schläft mein Baby besser?

Beim Thema Babyschlaf gibt es gerade in den ersten Wochen kein Richtig und kein Falsch. Wichtig ist nur, dass dein Baby genügend Schlaf bekommt, um eine Übermüdung und Überreizung zu vermeiden. Doch wie kannst du den Babyschlaf im zweiten Monat unterstützen? Wir zeigen dir, wie es geht:

Entwickle eine Schlafroutine für den Tag und die Nacht

Dein Baby lernt im zweiten Monat den Unterschied zwischen Tag und Nacht, indem du es durch gleichbleibende Routinen in den Schlaf begleitest. Dabei darf sich die Tag-Routine auch von der Abend-/Nacht-Routine unterscheiden.

Schlafroutine für den Tag

Tagsüber kannst du dein Baby z.B. in einem Tragetuch ganz nah bei dir tragen, es in das Stillkissen-Babynest, auf deinen Bauch, an deine Seite oder auf deinen Arm legen. Vielleicht singst du deinem Baby etwas vor oder lässt die Spieluhr laufen.

Minky Mooh rosa Stillkissen als Babynest

Schlafroutine für abends und nachts

Für abends kannst du eine gemütliche Schlafumgebung schaffen, indem du den Schlafraum abdunkelst und nur ein kleines Nachtlicht verwendest sowie ruhig und mit gedämpfter Stimme sprichst. Bist du entspannt, ist es auch dein Baby. Durch gut zureden, Streicheln und Kuscheln hilfst du deinem Baby bei der Regulation und dem Verarbeiten des Erlebten. Dadurch wird es ihm das Einschlafen leichter fallen.

Babyschlaf im 2. Monat: Fazit

Im zweiten Monat ist dein Baby nun kein Neugeborenes mehr, sondern ein Säugling. Seine Schlafzyklen werden weniger, dauern dafür aber länger an – ebenso die Wachphasen. Dein Baby benötigt im zweiten Monat meistens zwischen 14 und 17 Stunden Schlaf, welcher sich auf den gesamten Tag verteilt. Da dein Baby jeden Tag dazulernt und viele Reize und Eindrücke auf es einprasseln, kannst du es durch viel Nähe, Kuscheln und Ruhe bei der Selbstregulation unterstützen und für Ruhepausen und Entspannung sorgen.

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